Wo hat es geschneit in deutschland

Schnee in Deutschland bis ins Flachland

Aktualisiert am Donnerstag, 15.10.2015 | 14:41

07.27 Uhr: Auf Norddeutschlands höchstem Berg hat am Mittwochmorgen der erste Schneefall der Saison eingesetzt. Die Brockenkuppe sei inzwischen weiß, sagte ein Mitarbeiter der Wetterwarte auf dem 1141 Meter hohen Berg. Bei einer Außentemperatur von minus vier Grad bleibe der Schnee liegen. Auch in tiefer gelegenen Lagen des Harzes gab es am Morgen den ersten leichten Schneefall. Mit Behinderungen auf den Straßen sei zumindest vorerst aber wohl noch nicht zu rechnen, sagte ein Polizeisprecher in Clausthal-Zellerfeld.  

Erster Schnee sorgt für Verkehrsbehinderungen in Oberfranken  

06.45 Uhr: Leichter Schnee hat am frühen Mittwoch im Landkreis Hof für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Jedoch habe es "nur zwei, drei kleinere Unfälle" gegeben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für Mittwoch in den nördlichen Mittelgebirgen in Lagen ab etwa 500 Höhenmetern Schnee und Glätte vorhergesagt. Im restlichen Bayern blieben Autofahrer zunächst jedoch von Winterwetter verschont. "Ich habe noch keine Schneeflocke gesehen", sagte etwa ein Sprecher der Polizei in Niederbayern. 

Huffington Post/Wochit Der Winter kommt! In dieser Region fällt kommende Woche der erste Schnee

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Mittwoch, 14. Oktober, 04.35 Uhr: In der Nacht zum Mittwoch hat es in Teilen Deutschlands bis unter 300 Meter geschneit. In Oberfranken, im Thüringer Wald, im Oberen Vogtland und im Westerzgebirge in Sachsen habe es am meisten geschneit, sagte Meteorologe Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst am frühen Mittwochmorgen. Mit Verweis auf die Jahreszeit sagte Herold: "Dass es teilweise bis ins Flachland schneit, haben wir nicht alle Jahre." In Osterfeld in Sachsen-Anhalt etwa habe es bis runter auf 246 Meter geschneit. 

In den Morgenstunden des Mittwochs soll es Herold zufolge weiterschneien. Im Westerzgebirge und in Oberfranken habe sich eine Schneedecke oberhalb von 400 Metern gebildet. Im Laufe des Vormittags am Mittwoch könne man in manchen Regionen oberhalb von 600 Metern mit fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee rechnen. 

Schnee im Oktober, vor allem im Mittelgebirge, komme häufiger vor, sagte Herold. Die niedrigen Temperaturen seien für die erste Oktoberhälfte aber sehr ungewöhnlich. Etwa in Leipzig werden demnach am Mittwoch Höchsttemperaturen von vier Grad erwartet, in Frankfurt Höchstwerte von sechs Grad. Am wärmsten werde es in Deutschland am Bodensee und den Küstenregionen mit zehn Grad.

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Der Januar hat nach seinem rekordverdächtigen Warmstart, dem keine Schneeflocke Widerstand leisten konnte, doch auf Winter umgestellt. Besonders in den Nächten schneite es jetzt teils heftig und dick verschneite Winterlandschaften grüßten am Morgen. Am Samstag fiel der Schnee vor allem in der Westhälfte, heute wird noch der Osten versorgt. Zum Wochenstart kommt nicht mehr viel nach. Bei Dauerfrost im Bergland bleibt die Schneedecke ab rund 500 Metern aber noch eine Weile erhalten.

Im Video sehen Sie, welche Probleme der Schnee mit sich brachte.

Schon in der Nacht auf Samstag hatte es in einem Streifen von der Südeifel und Hunsrück bis nach Südhessen und Unterfranken hat es in der Nacht auf Samstag kräftig geschneit. Selbst in tiefen Lagen kamen 1 (Frankfurt) bis 5 Zentimeter (Offenbach) zusammen, im Bergland waren es 10 bis 15. In Teilen der Eifel und im Taunus lag die Schneehöhe am Morgen bei rund 25 Zentimetern. Allerdings liegen Teile der Eifel zu weit im Nordwesten, um die Freude an der weißen Winterlandschaft zu bewahren. Hier schmilzt der Schnee schon am Sonntag.

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In der Nacht auf Sonntag fegte ein regelrechter Schneesturm über den Schwarzwald hinweg. Der Feldberg hat jetzt eine Schneeauflage von mehr als einem Meter Höhe. Da können die Gipfel der Bayerischen Alpen kaum mithalten. Auf dem Nebelhorn bei Oberstdorf liegen am Sonntagmorgen auch nur knapp 1,4 Meter Schnee, auf der Zugspitze 1,3 Meter. Die Alpen gingen bei dieser Schneelage bisher leer aus – kein Neuschnee.

Der Große Arber im Bayerischen Wald meldet am Sonntagmorgen 48 Zentimeter, der Feldberg im Taunus 35 Zentimeter Schnee. Auf dem Kahlen Asten im Sauerland liegen 30, auf der Wasserkuppe in der Rhön 29. Bad Marienberg im Westerwald hat 25, der Fichtelberg im Erzgebirge 20 Zentimeter Schneebedeckung. Und letzterer bekommt heute noch einiges oben drauf!

Gute Aussichten für Schnee- und Winterfans - der Winter ist in Deutschland angekommen.

Bis Sonntagnachmittag fallen oft 2 bis 5 Zentimeter, in einigen Mittelgebirgen 5 bis 10, im Hochschwarzwald, vom Allgäu bis zum Werdenfelser Land sowie im Süd- und Weststau einiger Mittelgebirge (vom Rothaargebirge bis hinüber nach Oberfranken) 10 bis 15, lokal um 20 Zentimeter.

Im Laufe des Nachmittags und abends werden die Schneefälle schwächer und ziehen nach Osten ab. Im Erzgebirge sind aber trotzdem nochmal 5 Zentimeter Neuschnee drin.

Bei kräftigem Wind sind in Lagen oberhalb 800 bis 1000 Metern Schneeverwehungen möglich. Außerdem ist „gut einpacken“ angesagt, denn der Wind lässt die Temperaturen viel niedriger erscheinen, Stichwort Windchill.

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